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Bayerns Games-Industrie startet durch: Minister Mehring übergibt Förderscheck und kündigt millionenschwere Offensive an

15. Dezember 2025

Zum Jahresausklang 2025 kam die bayerische Games-Branche in der Münchner GAMEREI zusammen, um gemeinsam mit Digitalminister Dr. Fabian Mehring auf ein dynamisches und erfolgreiches Jahr zurückzublicken. In der besonderen Atmosphäre des Szene-Hotspots wurde nicht nur gefeiert, sondern auch sichtbar, wie stark und vernetzt die Community inzwischen zusammengewachsen ist. Zuvor hatte der Minister acht Förderempfehlungen des FFF Bayern und der LfA Förderbank Bayern an Studios aus nahezu allen Regionen des Freistaats übergeben. Von Bayreuth über Regensburg und Nürnberg bis nach Kempten, Herzogenaurach, Fürstenfeldbruck, Gersthofen und Münnerstadt: Die Bandbreite der ausgezeichneten Projekte zeigte einmal mehr, wie vielfältig Bayerns Entwicklerlandschaft inzwischen geworden ist.

Digitalminister Dr. Fabian Mehring:

„Die aktuelle Förderrunde zeigt eindrucksvoll, wie viel kreative Energie in Bayerns Studios steckt. Games sind für uns längst Innovationstreiber in Technologie, Kultur und Wirtschaft. Dass immer mehr Teams ihre Projekte hier im Freistaat umsetzen, bestätigt unseren Erfolgskurs – und ist zugleich Ansporn, unsere Investitionen weiter auszubauen. Bayern ist der Ort, an dem kreative Köpfe Rückhalt finden und digitale Zukunftsideen wachsen können.“

Diesen Erfolgsweg, der Bayern laut Branchenumfrage des Bundes-Verbands game in diesem Jahr zu Deutschlands Games-Standort Nummer eins gemacht hat, will Minister Mehring 2026 fortsetzen. Unter dem tosenden Applaus der Szene verkündete der Minister deshalb die Verdoppelung der Mittel für Games, E-Sport und XR im Freistaat ab dem nächsten Jahr. Ebenso gab Minister Mehring bekannt, dass die GAMEREI – das stolze Wahrzeichen der bayerischen Games-Szene in der Landeshauptstadt – für die Dauer der gesamten Legislaturperiode verlängert wird. Um derlei Worten auf dem Fuß auch Taten folgen zu lassen, übergab der Minister in München einen Förderscheck über 647.000 Euro an die bayerische Standortinitiative Games/Bavaria, die neben der GAMEREI unter anderem auch Bayerns Games-Messe GG Bavaria verantwortet, die zuletzt in die Olympiahalle umzog und jährlich neue Besucherrekorde verzeichnet.

Mehring: „Wir verfolgen das klare Ziel, Bayern zu einem der führenden Standorte für Games in Europa zu entwickeln. Die Branche ist längst ein zentraler Motor für Innovation, Kreativität und wirtschaftliche Dynamik geworden. Deshalb verdoppeln wir unsere Investitionen und setzen ganz bewusst auf eine Zukunftsindustrie, die den digitalen Wandel entscheidend mitgestaltet. In Bayern wissen wir: Für neues Wirtschaftswachstum brauchen wir frische Ideen auf neuen Märkten – und die wachstumsstarke Games-Branche gehört zweifellos dazu.“

Bereits heute verfügt der Freistaat über ein starkes Netz an Angeboten: Der FFF Bayern fördert Konzepte, Prototypen und Produktionen, während der „Level Up Accelerator“ von Games/Bavaria junge Studios mit Coaching, Workshops und wertvollen Branchenkontakten unterstützt.

Ein weiteres Highlight des Jahres lieferte die Games-Messe „GG Bavaria“, die 2025 einen neuen Besucherrekord aufstellte und mehr als 6.200 Fans anzog. Im August folgte der Auftritt auf der gamescom, bei dem der Freistaat gemeinsam mit vielen bayerischen Entwicklerinnen und Entwicklern Präsenz zeigte und die Vielfalt der heimischen Studios sichtbar machte. Auch im E-Sport setzte der Freistaat Akzente: Ein landesweites Projekt stärkt Vereine im ländlichen Raum und unterstützte sie beim Aufbau neuer E-Sport-Angebote. Der E-Sport Verband Bayern e.V. entwickelte dabei ein Maßnahmenpaket für viele junge Menschen – nicht nur fürs Spielen, sondern auch fürs Ehrenamt.

Als Herzstück der bayerischen Games-Branche wurde zudem die GAMEREI in München erfolgreich weitergeführt. Sie bleibt zentraler Anlaufpunkt für Entwicklerinnen und Entwickler, bietet Raum für Austausch und Sichtbarkeit und stärkt den Standort nachhaltig. Parallel dazu treibt das Digitalministerium die Fortschreibung der Games-Förderrichtlinie in Zusammenarbeit mit dem FFF Bayern voran. Der Prozess setzt wichtige Impulse für eine passgenaue, zukunftsorientierte Förderung der Branche.

Um die Strategie des Freistaats weiter zu schärfen, investiert das Digitalministerium zudem in eine umfassende Games-Standortstudie. Sie untersucht wirtschaftliche Bedeutung, Struktur und Entwicklungspotenziale der Branche – mit ersten Ergebnissen ist im Frühjahr 2026 zu rechnen.

Auch in Sachen E-Sport macht der Freistaat weiter von sich reden: Am Wochenende war der Abschluss der Roadshow in allen Regionen Bayerns. Und: Bei immersiven Technologien will Mehring weiter mit den landeseigenen XR-Hubs in Würzburg, Nürnberg und München punkten, denen der Minister ebenfalls eine siebenstellige Förderung in Aussicht stellte.

 Mehring: „Bayerns Games-Industrie zählt schon heute 350 Games-Unternehmen mit über 3.500 Beschäftigten – ein Ökosystem, das kontinuierlich wächst. Unsere Unterstützung ist daher kein Selbstzweck, sondern eine strategische Investition in eine Branche mit enormem Zukunfts- und Wertschöpfungspotenzial. Diesen Weg gehen wir konsequent weiter und verbessern die Rahmenbedingungen für die Studios im Freistaat fortlaufend. Mit der erneuten Ausrichtung des Deutschen Computerspielpreises (DCP) werden wir nächstes Jahr ein dickes Ausrufezeichen hinter diese Vision setzen“, freut sich Minister Mehring.