Gerlach: Trotz Kita-Öffnung Homeoffice-Möglichkeiten weiter ausbauen / Corona-Krise kann Chance für Frauen sein
1. Juli 2020
Digitalministerin Judith Gerlach fordert, trotz Öffnung der Kitas in Bayern am 1. Juli den Ausbau von Homeoffice-Möglichkeiten weiter voranzutreiben. Die digital angebundene Heimarbeitssituation sei zwar oft wegen einer fehlenden Kinderbetreuung während des Corona-Lockdowns entstanden. Eine flexible Arbeitsumgebung biete aber gerade für Frauen auch viele Möglichkeiten. Gerlach betont: „Weniger Präsenztermine, weniger Dienstreisen – die Digitalisierung hilft hier bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das bedeutet nicht nur eine Chance für Frauen, sondern für unsere ganze Gesellschaft.“
Während der Corona-Krise hätten sich zwar teilweise wieder alte Rollenmuster in den Familien ergeben. Das sei aber eine Momentaufnahme, die es zu überwinden gelte, indem wir neue digitale Möglichkeiten und mehr Flexibilität im Arbeitsumfeld ausschöpften, betont Gerlach. „Eine Umfrage hat gezeigt, dass Männer, die jetzt im Homeoffice arbeiten, sich auch künftig mehr Kinderbetreuung vorstellen können. Sie sind flexibler und offener, in Teilzeit zu arbeiten. Dadurch werden die Karrierechancen beider Partner gerechter verteilt“, sagt Gerlach.
Trotz Wiedereröffnung der Kitas sollte deshalb an den positiven Erfahrungen mit Homeoffice festgehalten werden. „Durch flexiblere Arbeitsmöglichkeiten schaffen wir die Voraussetzung, künftig auch mehr Müttern den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Eine gute digitale Infrastruktur ist dabei das A & O. Die Ausgangslage in Bayern dafür ist gut und der Freistaat unternimmt viel, um die Bedingungen weiter zu verbessern“, betont die Ministerin.
Pressemitteilung
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HERAUSGEBER
Bayerisches Staatsministerium für Digitales

