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KI-Boom macht Bayern zum Gründungsmeister // Mehring: „Unser Digitalstandort ist auf Zukunft programmiert – und gibt in Deutschland das Tempo vor.“

17. März 2026

Der Digitalstandort Bayern bleibt auf Erfolgskurs: Mit 785 neuen Start-ups im vergangenen Jahr ist die Gründungsdynamik im Freistaat deutlich stärker gewachsen als im Bund (+46 Prozent gegenüber +29 Prozent). Gleichzeitig ist Bayern mit rund 4.400 Start-ups das größte Gründungsökosystem Deutschlands. Das sind Ergebnisse des ersten bayerischen „Startup und Scaleup Monitor“ von BIHK und Startup-Verband.

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring erklärt: „Bayern ist Deutschlands Start-up-Meister – und die Zahlen sprechen eine klare Sprache: höheres Wachstum, mehr Gründungen, stärkere Dynamik als im Bund. Unser Digitalstandort ist auf Zukunft programmiert.“

Treiber dieser Entwicklung sind laut Studie insbesondere Zukunftstechnologien. Künstliche Intelligenz spielt bereits bei mehr als der Hälfte der bayerischen Start-ups eine zentrale Rolle und entwickelt sich zum entscheidenden Wachstumsmotor der Branche. Mehring betont: „KI ist der Gamechanger unserer Zeit. Dass mehr als jedes zweite Start-up hierzulande auf Künstliche Intelligenz setzt, zeigt: Unser Digitalstandort ist nicht nur quantitativ stark, sondern auch technologisch an der Spitze.“

Zugleich profitiert der Freistaat von seinem einzigartigen Zusammenspiel aus Forschung, Industrie und Gründerszene. Viele Start-ups entstehen direkt aus Hochschulen heraus und bringen Innovationen schnell in den Markt.

„Der Digitalstandort Bayern steht heute auf zwei starken Säulen: internationale Tech-Ansiedlungen und eine boomende heimische Start-up-Szene. Wir sind Standort globaler Player wie Apple, Google, Microsoft, SAP oder NVIDIA – und zugleich Brutstätte für eine neue Generation eigener Gründerinnen und Gründer.“

Die Entwicklung bestätigt den Kurs der Staatsregierung, gezielt in Zukunftstechnologien zu investieren und ein leistungsfähiges Innovationsökosystem aufzubauen. Bereits heute zählt Bayern zu den führenden Standorten für KI und DeepTech in Deutschland. Mehring: „Digitale Innovationen entscheiden darüber, wo künftig Wertschöpfung entsteht. Mit unserer Hightech Agenda haben wir früh die richtigen Weichen gestellt – heute zahlt sich das aus. Bayern gehört zur Spitzengruppe der digitalen Innovationsstandorte.“ Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten seien Start-ups ein zentraler Impulsgeber: „Start-ups bringen neue Technologien schneller in den Markt und sorgen für das Wachstum von morgen. Sie sind kein Nice-to-have, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für unseren Standort.“

Mit Blick auf Europa setzt Bayern zudem auf eine stärkere Vernetzung der Innovationszentren. Mehring wird Ende dieser Woche beim START Summit in St. Gallen erwartet.

„Europa braucht ein starkes Netzwerk seiner Tech-Hubs. Mein Ziel ist es, die Innovationsräume noch enger zu verbinden – insbesondere zwischen Bayern und der Schweiz. Gerade im Bereich DeepTech und KI liegt hier enormes Potenzial.“ Der studentisch organisierte START Summit gilt mit rund 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern als eine der größten Start-up-Konferenzen Europas. Unter dem diesjährigen Leitthema „Embrace New Horizons“ stehen insbesondere DeepTech, neue Investitionstrends sowie die Innovationskraft der Alpenregion im Fokus.