Digitalministerin Judith Gerlach steht zum dreijährigen Jubiläum des Digitalministeriums auf dem Dach des Hauses und hält einen Luftballon.

3 Jahre Digitalministerium

Seit drei Jahren gibt es nun in Bayern ein eigenständiges Staatsministerium für Digitales. Das Jahr 2020 widmete sich insbesondere dem Thema „digitale Teilhabe“. Für die Mitarbeiter/-innen im Ministerium steht dabei immer eines an erster Stelle: „Digitalisierung, die Bayern konkret nutzt!“

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3 Jahre Digitalministerium — Digitalisierung, die Bayern konkret nutzt!

Wussten Sie, dass:

  • das Digitalministerium den bayerischen Filmtheatern sowie Kino- und TV-Produktionen mit 46 Millionen Euro durch die Corona-Pandemie geholfen hat?
  • 120 benutzerfreundliche Online-Anträge durch 24 Landkreise beim Werkzeugkasten 2.0 entwickelt und eingeführt wurden?
  • schon über 20.000 Online-Dienste über die BayernApp erreichbar sind — und es täglich mehr werden?
  • wir 5.000 Jugendlichen in Bayern Programmierkurse mit unserem Programm BayCode anbieten?
  • 15.000 KI-Forschungsbienen ihre Arbeit auf dem Dach des Digitalministeriums verrichten?
  • 150 Projekte zur digitalen Teilhabe beim Bayerischen Digitalpreis B.DiGiTAL eingereicht wurden?

Digitalisierung, die Bayern konkret nutzt!

Digitales Amt

Unsere neue Auszeichnung Digitales Amt ging als erstes unter anderem an die Stadt Nürnberg. Mittlerweile sind viele weitere Kommunen im Freistaat dazugekommen. Gemeinden, Städte, Landkreise und Bezirke, die mindestens 50 Online-Verfahren im BayernPortal anbieten, werden von uns als Digitales Amt ausgezeichnet. Die digitale Verwaltung findet vor allem vor Ort in den Kommunen statt, denn sie sind das Gesicht zur Bürgerin und zum Bürger.

Digital Verein(t)

Auftakt für die Initiative Digital Verein(t) in Neustadt an der Aisch: Was unsere Ehrenamtlichen leisten, ist fabelhaft! Mit Digital Verein(t) unterstützen wir sie dabei, digitale Tools gewinnbringend in ihren Alltag zu integrieren. An 21 Standorten in ganz Bayern und vor allem auch durch unser mobiles Beraterteam bieten wir den Vereinen im Freistaat ein digitales Upgrade an. Ob Homepage, Mitgliederverwaltung oder Trainingsplanung via App — es gibt viele Möglichkeiten, die Ehrenamtliche für sich nutzen können. Mit Digital Verein(t) zeigen wir ihnen, wie es geht.

Online, fertig, los!

Wie können Kleinunternehmer die Digitalisierung für sich nutzen? Ganz einfach: Mit Online, fertig, los! knüpfen wir an die Initiative #miagehnonline an und geben in Workshops praxisnahe Tipps und Tricks zu Online-Shop, Website oder Social Media und begleiten Kleinunternehmer und -unternehmerinnen sowie Soloselbstständige bei ihren ersten Schritten in der digitalen Welt. Der Startschuss fiel in Augsburg, in Bayreuth ging es im Oktober weiter und jetzt folgen Workshops in allen Regierungsbezir­ken mit unserem Digitaltraining Online, fertig, los! Damit soll auch ein Netz­werk entstehen, in dem sich Kleinunternehmerinnen und -unterneh­mer nach den Workshops weiter austauschen und unter­stützen können.

Kommunal? Digital!

Die smartesten Gewinnerkommunen, die innovative Digitallösungen für sich nutzen, hat das Digitalministerium nach Günzburg geladen. 75 Projekte wurden bei dem Ideenwettbewerb Kommunal? Digital! eingereicht. Zehn davon wurden ausgewählt und werden jetzt von uns bei der Umsetzung begleitet — von der KI-gestützten Luftbild-Auswertung von Baumkronen, über die „Digitale Manufaktur“ zur Online-Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern bis hin zur Ausleihbörse „Rent a Bauhof“. Die Gewinner werden mit bis zu 500.000 Euro gefördert und erhalten wissenschaftliche Begleitung zur Umsetzung ihrer Vorhaben. Mit Kommunal? Digital! sollen die entwickelten Lösungen anschließend allen Kommunen in Bayern für ihre nachhaltige Entwicklung zur Verfügung gestellt werden.

we4bee@StMD

15.000 „KI-Forschungsbienen“ bringen das Dach des Digitalministeriums zum Brummen. Mittels verschiedener Sensoren werden der Stock und die Tierchen gemonitort und die Daten direkt nach Würzburg übertragen. An der dortigen Julius-Maximilians-Universität werden im Projekt we4bee die Informationen mittels KI ausgewertet und mit verschiedenen Umweltdaten korreliert. Mit we4bee@StMD sind wir Teil eines Netzwerkes, das aus der KI-gestützten Analyse Erkenntnisse über Umweltereignisse und sogar Vorhersagen über Unwetter, Trockenperioden und Naturkatastrophen ableitet.

KI Transfer Plus

Im Rahmen der Hightech Agenda und der Hightech Agenda Plus investiert die Bayerische Staatsregierung 360 Millionen Euro in Künstliche Intelligenz. Der Freistaat ist ein ausgezeichneter Standort für KI-Forschung und Entwicklung. Mit KI Transfer Plus sorgen wir dafür, dass kleine und mittelständische Unternehmen die Potenziale von KI für sich nutzen können. In Regensburg haben wir dafür unser Pilotregionalzentrum eröffnet. Mit KI Transfer Plus schaffen wir anhand konkreter Anwendungsfälle in den beteiligten KMU einen beständigen Wissenstransfer im Bereich KI im Mittelstand.

BayCode

Schülerinnen und Schüler müssen selbstverständlich lesen, schreiben und rechnen können. Hinzu kommt heutzutage das digitale Einmaleins. Mit BayCode bieten wir in den kommenden drei Jahren bayernweit kostenlose Programmierkurse für 5.000 Jugendliche an. Nach dem Kickoff in München geht BayCode jetzt auf Tour: Jeden Monat ist das Team an einer anderen Schule zu Gast.

Digitales Rathaus

Durch unser Förderprogramm Digitales Rathaus unterstützen wir die Kommunen bei der digitalen Verwaltung. Die Stadt Wunsiedel ist eines der zahlreichen Beispiele, die ihr kommunales eGovernment mit unserer Förderung updaten. Als Hotspot der bürgernahen Verwaltung sind die Rathäuser, Landratsämter und Bezirke die zentralen Akteure. Und als Freistaat helfen wir Bayerns Kommunen tatkräftig bei der digitalen Transformation: Beispielsweise bilden wir Digitallotsen aus oder entwickeln gemeinsam Digitale Werkzeugkästen. So gelingt uns zusammen die OZG-Umsetzung in Bayern!

Weitere Informationen unter dem Link: www.digitales-rathaus.bayern

BayFiD

Bei BayFiD — Bayerns Frauen in
Digitalberufen ist bereits der dritte Jahrgang am Start! Jedes Jahr werden 50 Teilnehmerinnen ausgewählt, um ihnen einen umfassenden Einblick in digitale Berufsfelder zu ermöglichen. Bei spannenden Workshops, Unternehmensbesuchen und Events treffen die Talente auf herausragende Persönlichkeiten der Digitalbranche. BayFiD soll vor allem aber auch ein Netzwerk digital-affiner Frauen knüpfen, das weit über die Teilnahme hinaus den intensiven Austausch untereinander ermöglicht.

In Bayern geht’s App!

Jetzt geht’s App! Denn wir haben die BayernApp — Verwaltung mobil! gelauncht. Mit der Anwendung für Smartphones und Tablets haben wir die digitale Verwaltung auf das nächste Level gehoben. So kommt die Verwaltung direkt zu den Menschen. Statt Nummer ziehen und Schlange stehen können die Bürgerinnen und Bürger in Bayern immer mehr Verwaltungsservices unterwegs mobil oder ganz bequem von zu Hause aus starten. Nach­richten von Behörden landen so im Postfach der BayernID.

Digitalministerin Gerlach sitzt auf einem Rad mit LED-BildschirmenIn der App sind insgesamt schon über 20.000 Online-Dienste verlinkt. Dabei handelt es sich um rund 340 verschiedene Ser­vices, die sich vom Smartphone aus starten lassen und es werden ständig mehr. Für die Kommunen entsteht durch die App kein Mehraufwand: Alle Verwaltungsservices, die sie über das BayernPortal bereitstellen, sind automatisch auch in der BayernApp verfügbar. Zahlreiche Online-Dienste werden zentral vom Freistaat entwickelt und können von den Kommunen mit wenigen Klicks im BayernStore kostenfrei abonniert werden.

Die BayernApp kann aber noch mehr: News zu rund 40 verschiedenen Themen — von Polizeimeldungen über Informationen zu Schule, Umwelt und Gesundheit bis hin zu Gerichtsentscheidungen — können abonniert werden. Eine Karte weist den Weg zum nächsten kostenlosen BayernWLAN-Hotspot. In der App finden Bürgerinnen und Bürger zudem wichtige Infos zu ihrer Behörde vor Ort, etwa Öffnungszeiten oder Kontaktmöglichkeiten. Auch lokale Informationen, zum Beispiel Einwohnerzahlen oder regionale Steuereinnahmen, können über eine interaktive Karte aufgerufen werden.

Grafik eines Smartphones

Mit der BayernApp hat das Digitalministerium einen entscheidenden Schritt in Richtung moderner Servicestaat gemacht. Wir entwickeln die App kontinuierlich weiter. Dabei stehen Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit ganz oben auf der Agenda.