Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring und Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus wollen die Länder beim Thema Innovation und Wachstum enger zusammenbringen. Auf dem CIO AI Summit der „Bits & Pretzels“ in München kündigten die beiden heute an, dass Hessen im kommenden Jahr während seines Vorsitzes in der Digitalministerkonferenz die für Digitalisierung zuständigen Ministerinnen und Minister aller Länder zu einem gemeinsamen Roundtable bei der „Bits & Pretzels“ 2027 einladen wird. Im Mittelpunkt sollen dabei zwei zentrale Fragen stehen: Wie können Deutschland und Europa innovationsfreundlicher regulieren? Und wie lässt sich mehr Wachstumskapital für innovative Unternehmen mobilisieren?
Dr. Fabian Mehring: „Die Bits & Pretzels“ ist der Ort, an dem sich die internationale Tech-Szene trifft. Hier entstehen Ideen, Unternehmen und Investitionen. Gemeinsam mit Hessen wollen wir deshalb darüber sprechen, was Politik tun kann, damit Europa bei Innovation und Wachstum nicht den Anschluss verliert. Wie schaffen wir Regeln, die Innovation möglich machen, statt sie abzuwürgen? Und wie sorgen wir dafür, dass aus guten Ideen auch große Unternehmen in Europa werden? Dafür brauchen unsere Gründer nicht nur gute Rahmenbedingungen, sondern auch ausreichend Wachstumskapital. Genau darüber wollen wir mit den Digitalministerinnen und Digitalministern der Länder diskutieren.“
Prof. Dr. Kristina Sinemus: „Deutschlands technologische Stärke muss schneller in marktfähige Anwendungen und Wertschöpfung münden. Dafür brauchen wir einen engen Schulterschluss zwischen Forschung und Wirtschaft, verlässliche Regeln und Zugang zu Wachstumskapital. Mit unserem hessischen Vorsitz der Digitalministerkonferenz 2027 wollen wir dafür konkrete Impulse setzen. Gemeinsam mit Bayern bringen wir die Länder bei der „Bits & Pretzels“ zusammen, um aus den Erfahrungen von Unternehmen und Investoren konkrete Vorschläge für eine innovationsfreundliche Digitalpolitik zu entwickeln. Unser Ziel ist, dass innovative Unternehmen ihre Technologien zur Anwendung bringen und von hier aus international wachsen. Damit stärken wir auch Europas digitale Souveränität.“