
Angewandte Datenanalyse für die öffentliche Verwaltung (ADA-ÖV)
Das Bayerische Staatsministerium für Digitales fördert mit dem Programm „Angewandte Datenanalyse für die öffentliche Verwaltung (ADA-ÖV)“ ein innovatives Kooperationsprojekt, das Wissenschaft und öffentliche Verwaltung direkt zusammenbringt. Ziel ist es, Bayerns Behörden fit für die datengetriebene Zukunft und damit auch den Umgang mit KI zu machen.
Daten sind längst mehr als Zahlen in Tabellen: Sie sind die Grundlage für bessere Entscheidungen, effizientere Prozesse und passgenaue Lösungen für die Menschen in Bayern. Oder anders gesagt, viele Fragen in der öffentlichen Verwaltung lassen sich mit Daten lösen. Das zeigt sich umso mehr im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz, denn jede Technologie ist nur so gut, wie die Daten, mit denen sie arbeitet.
Unser Ansatz: Gemeinsam echte Datenprobleme lösen und dadurch Datenexpertise stärken.
Das Projekt wird vom Social Data Science and AI (SODA) Lab der Ludwig-Maximilians-Universität München unter Leitung von Prof. Dr. Frauke Kreuter durchgeführt. In maßgeschneiderten Workshops und Begleitprojekten bringen die Expertinnen und Experten von ADA-ÖV Verwaltungsmitarbeitende und Datenwissenschaftler an einen Tisch. Ziel ist es dabei nicht, fertige Konzepte aus der Schublade zu holen, sondern gemeinsam Probleme zu verstehen und pragmatisch zu lösen.
Data Science ist ein Teamsport, und die Fachleute in den Behörden sind dabei unverzichtbar.
Der Ansatz ist bewusst praxisnah: ADA-ÖV begleitet öffentliche Einrichtungen von der Problemdefinition über mehrtägige Workshops bis hin zur Umsetzung erster Prototypen. Dabei werden Studierende eingebunden, Datenschutz- und Rechtsfragen von Anfang an mitgedacht und Cloud-Lösungen datenschutzgerecht erprobt.
Ob Einzelbaumerkennung im Nationalpark Bayerischer Wald, datenbasierte Archivierung von Gerichtsakten mit den Staatlichen Archiven Bayerns oder die digitalisierte Erfassung von Schuleinsatzwünschen angehender Lehrkräfte mit dem StMUK, ADA-ÖV hat bereits mit verschiedenen bayerischen Behörden konkrete Datenprojekte realisiert und damit einen echten Mehrwert geschaffen.
Warum ADA-ÖV? Es ist ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen, lernenden Verwaltung.
Das Digitalministerium setzt auf ADA-ÖV, weil das Projekt exemplarisch zeigt, wie Wissenschaft und Verwaltung in Bayern Hand in Hand arbeiten können: niedrigschwellig, anwendungsorientiert und nachhaltig. Behörden, die ADA-ÖV durchlaufen haben, sind anschließend in der Lage, Datenprojekte eigenständig anzugehen und weiterzuentwickeln. Dies ist ein entscheidender Schritt zu einer modernen, lernenden Verwaltung.
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