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Die Bayerische Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, MdL, bei der Pressekonferenz zum Digitalkabinett am 11.2.2020 gemeinsam mit dem Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien, Dr. Florian Herrmann, MdL (Mitte), und dem Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, MdL (links).

Mit Bayerns 12-Punkte-Plan zum bürgerorientierten Servicestaat

Die digitale Verwaltung ist ein essentieller Baustein für den Erfolg eines Hightech-Standorts wie Bayern. Bürger/-innen und Unternehmen erwarten zu Recht vom Staat einfache und schnelle digitale Angebote, wie sie es von den großen Onlineanbietern gewohnt sind. Der Staat muss seinen Bürger/-innen besten Service bieten, denn auch in der Verwaltung muss der Kunde König sein. Das große Ziel des Digitalministeriums ist es, den Bürger/-innen den Zugang zu Verwaltungsleistungen zu erleichtern. Deswegen hat das Digitalkabinett am 11. Februar 2020 ein Maßnahmenpaket beschlossen, das die digitale Verwaltung in Bayern völlig neu ausrichtet. Durch die digitalen Möglichkeiten kann die Verwaltung zum Partner auf Augenhöhe werden. Die Voraussetzungen dafür sind wichtige Schlüsseltechnologien, personalisierte Verwaltungsangebote und die Volldigitalisierung von Prozessen.

Als Antwort auf die Herausforderungen der Digitalisierung von Staat und Verwaltung muss der Freistaat Bayern

  • Zukunftstechnologien in Staat und Verwaltung wie zum Beispiel Big Data und Cloud-Lösungen weiter vorantreiben,
  • das Vertrauen in den Staat stärken durch hochmoderne Services und konsequente Kundenorientierung,
  • die digitale Souveränität Bayerns ausbauen.

Mit einem 12-Punkte-Plan wird Bayern zum modernen, bürgerorientierten Servicestaat:

  1. Mobile First – Bayern wird zur Nr. 1 in Deutschland bei mobilen Verwaltungsservices:
    • Alle Ressorts stellen bis Ende 2022 ihre Angebote auch auf Smartphones und Tablets bereit. Eine nutzerfreundliche Bedienung hat dabei oberste Priorität.
    • Bis Ende des Jahres stehen wichtige Verwaltungsleistungen in Bayern auch über die BayernApp zur Verfügung.
  2. Bayern wird Spitzenreiter bei staatlichen Cloudlösungen – die Deutschland Cloud entsteht mit Bayern.
  3. Bayern investiert in das Kompetenzzentrum „Microservices und Containerisierung“ für moderne digitale Verwaltung.
  4. Bayern wird Spitzenreiter bei der Volldigitalisierung der Verwaltung
    • Die Volldigitalisierung der Staatsregierung wird auf 2025 vorgezogen.
    • Mit der digitalen Qualifizierungsplattform „DigitalCampus“ sollen die digitalen Kompetenzen im öffentlichen Dienst gestärkt werden – mit passgenauen Fortbildungen für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter.
  5. Bayern bietet die TOP- Verwaltungsleistungen wie das Elterngeld, Landespflegegeld oder Gesundheitszeugnis bis Ende 2020 online an.
  6. Bayern verpasst dem BayernPortal ein Update mit Services eines modernen Kundencenters. Responsives Design, Personalisierung und die ständige Abrufbarkeit des aktuellen Bearbeitungsstands sind nur einige Schlagworte.
  7. Die BayernID PLUS wird die Bayerische Identität im Netz. Jede/r Bürger/-in und jedes Unternehmen bekommt mit ihr eine digitale Ausweis- und Unterschriftsfunktion.
  8. Ein Unternehmenskonto auf Basis von ELSTER als Service für Bayern und Modell für Deutschland.
  9. In Digitalen Innovationslaboren wird der Nutzer bei der Entwicklung digitaler Produkte und Services von Anfang an mit eingebunden.
  10. Bayern baut starke bayerische IT-Dienstleister auf, die digitale Hightech-Lösungen für Staat und Kommunen am Standort Bayern entwickeln werden.
  11. Aufbau einer Stabstelle föderale Digitale Verwaltung. Es darf kein relevantes Bund-Länder-Gremium ohne sachkundige bayerische Expertise geben.
  12. Aufbau einer „Süd-West-Schiene“ zur Sicherung föderaler Strukturen, um auf Ebene der großen Flächenländer gemeinsame Infrastrukturen zu nutzen, digitale Verfahren auszutauschen und im Rahmen der Bund-Länder-IT Zusammenarbeit ein starkes föderales Gewicht zu bilden.

Hier finden Sie Informationen zu allen weiteren Beschlüssen des Digitalkabinetts vom 11. Februar 2020.