Wachablösung bei Start-Up-Gründungen: Bayern erneut Deutscher Meister vor Berlin / Mehring: „Freistaat ist digitaler Zukunftsmotor Deutschlands.“
19. Januar 2026
- 2025 flossen 3,3 Mrd. Euro Wagniskapital in bayerische Start-ups – erneut Platz 1 in Deutschland (2024: 2,3 Mrd. Euro)
- Sieben der Top-10-Investitionsrunden entfallen auf den Freistaat (2024: 5 Top-10-Investitionsrunden)
- Das KI-Jungunternehmen Helsing aus München (600 Mio. Euro) führt nationales Ranking an
- Bayern ist dynamischster Gründungsstandort Deutschlands
- Mehring: „Bayerns Tech-Vision setzt sich durch“
Bayern behauptet seine Führungsrolle in der deutschen Start-up-Landschaft. Laut dem aktuellen EY Startup-Barometer 2026 haben junge Unternehmen aus dem Freistaat im vergangenen Jahr rund 3,3 Milliarden Euro Wagniskapital eingesammelt – deutlich mehr als die Berliner Start-up-Szene, die auf knapp 2,7 Milliarden Euro kommt. EY spricht von einer sich manifestierenden „Wachablösung“. Bayern und Berlin stehen zusammen für mehr als 70 Prozent des gesamten deutschen Finanzierungsgeschehens.
Die stärksten Finanzierungsrunden des Jahres fanden allesamt in Bayern statt: Helsing (600 Mio. Euro), Green Flexibility (400 Mio. Euro) und Tubulis (344 Mio. Euro) belegen die Plätze eins bis drei. Insgesamt stammen sieben der zehn größten Deals aus dem Freistaat – getragen insbesondere von KI, Deep Tech, Defence Tech und Biotech.
Digitalminister Dr. Fabian Mehring sieht seinen Kurs in der Digitalpolitik bestätigt:
„Bayern ist bereits heute ein europäischer Premiumstandort für digitale Zukunftstechnologien. Wir haben früh auf KI, Hightech und internationale Tech-Ansiedlungen gesetzt – und die Zahlen beweisen, dass dieser strategische Weg aufgeht. Unsere Tech-Vision wird Wirklichkeit.“
Gründungsdynamik bestätigt Führungsrolle
Auch die jüngst veröffentlichte Studie „Next Generation – Start-up-Neugründungen in Deutschland“ des Startup-Verbands belegt diese Entwicklung. Bayern verzeichnete 2025 den bundesweit stärksten Gründungszuwachs: +46 Prozent, mehr als jedes fünfte neue Start-up entsteht im Freistaat. München liegt bei Gründungen pro Kopf deutlich vor Berlin.
„Der Digitalstandort Bayern steht heute auf drei starken Säulen: internationalen Tech-Schwergewichten, einem exzellenten Wissenschaftsökosystem und einer hochdynamischen heimischen Gründerszene“, so Mehring. „Jeden Tag entstehen hier neue Ideen, Geschäftsmodelle und Zukunftstechnologien.“
KI bleibt zentraler Wachstumstreiber
Künstliche Intelligenz ist laut EY wie auch laut Startup-Verband der dominierende Trend. Über ein Viertel aller Neugründungen arbeitet inzwischen KI-basiert – ein Bereich, in dem Bayern dank Universitäten, Forschungseinrichtungen und leistungsfähigen Tech-Clustern eine Ausnahmestellung einnimmt. Mehring: „KI ist die industrielle Revolution unseres Jahrhunderts. Wir in Bayern wollen als Gewinner des KI-Zeitalters aus diesem Wettbewerb hervorgehen. Die aktuellen Zahlen belegen eindrucksvoll, dass wir diesem Anspruch weiter näherkommen.“
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HERAUSGEBER
Bayerisches Staatsministerium für Digitales

