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Frauenhände halten ein Smartphone. Auf dem Bildschirm ist ein QR-Code abgebildet.

Kontakt­nach­ver­folgungs-App

Bayern setzt auf luca-App zur Corona-Kontakt­nach­verfolgung

Die Digitalisierung unterstützt uns dabei, unseren Alltag während der Corona-Pandemie zu gestalten und unser Leben ein Stück weit einfacher zu machen.

Neben hilfreichen Tools, wie der Corona-Warn-App, soll auch die Kontakt­nach­ver­folgung mit Hilfe einer App die Ausbreitung des Virus eindämmen. Im Rahmen einer Verhandlungsvergabe hat das Bayerische Staatsministerium für Digitales sich unter den bestehenden Anbietern für die luca-App entschieden.

Die luca-App bietet Betrieben, Behörden sowie weitere Organisationen und Gästen eine Möglichkeit Kontaktdaten digital und datenschutzkonform auszutauschen. Sie kann die meist handschriftliche „Zettelwirtschaft“ der Kontakt­daten­erfassung ersetzen. Das entlastet nicht nur die Betriebe, sondern insbesondere auch unsere bayerischen Gesundheitsämter bei ihrer wichtigen Arbeit der Kontaktdatennachverfolgung.

Die luca-App bietet die besten Voraussetzungen, um Infektionsketten konsequent zu durchbrechen und die Bürgerinnen und Bürger in Bayern vor einer weiteren Aus­breitung der Pandemie zu schützen. Die effektive digitale Kontaktnachverfolgung wird es uns in Zukunft auch erlauben, Öffnungsschritte zu unterstützen.

FAQs – die wichtigsten Fragen rund um die App

Wie kann ich luca nutzen?

Die luca-App finden Sie im App Store Ihres Smartphones oder TabletsDie App kann hier kostenlos heruntergeladen werden: Apple App Store oder Google Play Store. Für Unternehmen und Organisationen steht zudem eine Web-Anwendung bereit.

Wer kein Smartphone hat, kann sich beispielsweise vor Ort über ein Kontaktformular registrieren. Auch die Verwendung von analogen Medien – einem Schlüsselanhänger mit QR-Code – ist möglich.

 

Wie nutze ich luca als Betreiber?

Gastronomen, Veranstalter, oder Einzelhändler (Betreiber) können ihr Unternehmen mit wenigen Klicks als „Location“ registrieren und damit direkt von der kontakt- und papierlosen Kontaktdatenerfassung profitieren. Da die Bayerische Staatsregierung die Kosten trägt, ist dieser Service in Bayern für alle Betreiber kostenlos.

Eine Schritt für Schritt Anleitung zur Einrichtung als „Location“ ist hier zu finden: www.luca-app.de/locations-2. Für weitere Fragen rund um die Registrierung und den Betrieb können Sie sich direkt an luca wenden: locations@luca-app.de

 

Warum eine App zur Kontaktnachverfolgung?

Beim Auftreten von Corona-Fällen müssen mögliche Infektionsketten schnell und lückenlos nachvollzogen werden. Dieses Ziel verfolgen wir mit einer digitalen Lösung zur Registrierung von Gästen beziehungsweise Kundinnen und Kunden. Wichtig waren dabei unter anderem die medienbruchfreie Übermittlung von Kontaktdaten an die Gesundheitsämter, der Datenschutz sowie die Verifizierung der registrierten Nutzerinnen und Nutzer.

 

Warum luca?

Ein zentrales Kriterium war die direkte Anbindung an die Gesundheitsämter. Nur, wenn Infektionsketten schnell und fehlerfrei nachvollzogen werden können, lässt sich eine weitere Ausbreitung der Pandemie verhindern. Die luca-App ersetzt dabei die Registrierung in Papierform, die im vergangenen Jahr weit verbreitet, aus datenschutzrechtlicher Sicht bedenklich und fehleranfällig war. Bei luca wird sichergestellt, dass eine korrekte Telefonnummer angegeben wird. Ziel dabei ist es, Bürgerinnen und Bürger schnell über einen möglichen Kontakt zu einem Corona-Fall zu informieren. Neben diesem Aspekt war die direkte Warnung über die App ein entscheidendes Kriterium.

Eine Markterkundung hat gezeigt, dass lediglich zwei Anbieter sämtliche Kriterien erfüllen. Im Zuge des anschließenden Vergabeverfahrens hat sich die luca-App als beste Lösung herausgestellt.

 

Was ist mit der Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App (CWA) des Bundes dient der anonymen Warnung der Bürgerinnen und Bürger vor einem erhöhten Corona Infektionsrisiko. Die Funktion ist vor allem dann wichtig, wenn Personen an Orten unterwegs sind, für die es keine Pflicht zur Gästeregistrierung gibt. Die App erfasst bewusst keine persönlichen Daten, sondern registriert via Bluetooth nur, welche Smartphones einander nahegekommen sind. Wird ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet, kann er das Testergebnis in der App teilen. Andere Nutzer, die sich für einen längeren Zeitraum in der Nähe des Infizierten aufgehalten haben, werden dann über die CWA gewarnt. Alle Beteiligten bleiben anonym.

Die CWA und Systeme der Gästeregistrierung ergänzen sich bei dem Ziel einer wirksamen Pandemiebekämpfung und sollten parallel genutzt werden. Sie bleibt ein wichtiges Mittel im Kampf gegen Corona. Apps, wie luca, hingegen, dienen der persönliche An- und Abmeldung, etwa in einem Geschäft, in der Gastronomie oder bei einer Veranstaltung. Beim Auftreten eines Corona-Falles können so weitere Besucherinnen und Besucher schnell durch die Gesundheitsämter informiert werden.

 

Wie funktioniert luca?

Die App kann mit jedem internetfähigen Smartphone oder Tablet im Apple App Store oder Google Play Store heruntergeladen werden. Zudem gibt es auch eine Webanwendung. Nutzerinnen und Nutzer können sich über einen QR-Code, der am Veranstaltungsort, einem Geschäft oder Gasthaus aushängt, ganz einfach registrieren.

Umgekehrt können Veranstalter, Wirtinnen und Wirte oder Geschäftsleute ihrerseits zur Registrierung einen QR-Code scannen, den die luca-App auf dem Smartphone der Besucherinnen und Besucher erzeugt. Wer kein Smartphone hat, kann sich beispielsweise vor Ort über ein Kontaktformular registrieren. Auch die Verwendung von analogen Medien – einem Schlüsselanhänger mit QR-Code – ist möglich.

Auf der luca-App-Webseite finden Sie hilfreiche Informationen zu der neuen mobilen Anwendung.

 

Was kostet luca?

Die Nutzung der App zur Kontaktnachverfolgung ist für alle Betreiber sowie Nutzerinnen und Nutzer kostenlos. Die anfallenden Lizenzgebühren trägt der Freistaat Bayern.

 

Wann geht es los?

Die bayerischen Gesundheitsämter sind seit dem 23. April 2021 flächendeckend an das luca-System angeschlossen. Seither kann das luca von Unternehmen, Organisationen, Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürgern in ganz Bayern kostenfrei genutzt werden. Bayernweit gibt es bereits über 40.000 registrierte Standorte.

 

Sind meine Daten bei luca sicher?

Alle Daten im luca-System werden Ende-Zu-Ende verschlüsselt und sind nur im Falle einer vom Gesundheitsamt gestarteten Kontaktnachverfolgung von diesem ein­seh­bar. Die Einhaltung der Bestimmungen der Daten­schutz­grund­verordnung (DSGVO) waren ein Kriterium im Vergabeverfahren. Die bayerischen Daten­schutz­behörden waren von Beginn an in das Verfahren eingebunden und werden die weitere Einführung engmaschig begleiten.

Die Bayerische Staatsregierung hat sich umfassende Prüfungs- und Kontrollrechte einräumen lassen. Der Quellcode der luca-App wurde mittlerweile vollständig veröffentlicht.

Nach Einschätzung der Datenschutzkonferenz (DSK), dem Gremium der unabhängigen deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder, weist das luca-System eine tragfähige Konzeption und tragfähige technische Architektur auf. Die Datenschutzaufsichtsbehörden beteiligen sich konstruktiv an der Verbesserung von luca und helfen dabei, Missbrauch zu vermeiden. Weitere ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz finden Sie in der Stellungnahme zu Kontaktnachverfolgungssystemen (PDF, 262 KB) der Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden. Hier finden Sie die Bewertung des  Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht zur Kontaktnachverfolgung mit luca.

 

Ist die App barrierefrei?

Bei der Entwicklung von luca wurde viel Wert auf eine barrierefreie Nutzung gelegt. Vollständige Barrierefreiheit ist noch nicht gegeben. Verbesserungen, insbesondere für Blinde/Sehbehinderte. etwa VoiceOver-Funktionen und Kontraste – stehen nach Angaben der Entwickler kurz vor der Veröffentlichung. Weitere Anpassungen wurden angekündigt.

 

Können bei luca negative Corona-Tests angezeigt werden?

Ja, das ist möglich. Die Ergebnisse von deutschlandweit rund 2.000 Testzentren können mittels QR-Code oder über einen Link erfasst werden. An der Integration weiterer Testzentren wird gearbeitet (Kontaktmöglichkeit für Testzentren: testzentrum@luca-app.de). Verifizierte negative Testergebnisse können lokal auf dem Smartphone hinterlegt und über „Mein luca“ abgerufen werden. Für Selbsttests besteht diese Möglichkeit nicht. In luca gespeicherte Tests können vor Ort Check-in genutzt werden. Weitere Informationen dazu gibt es auf der luca Website.

 

Kann ich meinen digitalen Impfnachweis in der Luca-App speichern?

Ja, unter dem Tab „Mein Luca“ kann der QR Code des digitalen Impfnachweises gescannt und damit in der Luca-App hinterlegt werden. Damit kann der eigene Impfstatus bei Besuchen von Lokalen, bei Events und auf dem Weg in den Urlaub oder auf Geschäftsreise einfach nachgewiesen werden.

 

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Nur wenn die luca-App viele Nutzer hat, kann sie ihr Potential bei der Pan­de­mie­be­kämpfung voll ausspielen und auch Öffnungsschritte unterstützen. Umfangreiche Antworten auf Fragen zur Funktionsweise und dem Gebrauch der App finden Sie auf der luca-Website.

Sollten darüber hinaus noch Fragen zur Nutzung der App offen bleiben, erhalten Sie vom Anbieter der luca-App Unterstützung unter: hello@luca-app.de. Betreiber von Locations können sich zudem an folgende Adresse wenden: locations@luca-app.de. Alle Kommunen in Bayern, die Fragen haben, wenden sich bitte an: bayern@luca-app.de.