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Der Mensch im Mittelpunkt

Pilotprojekt „Digitallabor“

Um den Ausbau von Online Verwaltungsleistungen zügig voranzutreiben, hat das Staatsministerium für Digitales das Pilotprojekt „Digitallabor“ mit dem Innovationsring des Bayerischen Landkreistags gestartet. Ausgewählte Landkreise entwickeln gemeinsam mit IT-Spezialisten und den späteren Nutzern, den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen, Lösungen.

Die Ministerin für Digitales Judith Gerlach MdL, beim Termin zum Digitallabor in Aschaffenburg: Der Weg aufs Amt soll den Bürgern mit der digitalen Verwaltung erspart bleiben.vergrößern

 

 

 

 

 

 

 

Das Projekt „Digitallabor Bayern“ besteht aus den zwei Bausteinen „Digitaler Werkzeugkasten“ und „Digitales Innovationslabor“.

Digitaler Werkzeugkasten

Im Projektteil „Digitaler Werkzeugkasten“ arbeitet das Digitalministerium mit dem Innovationsring des Bayerischen Landkreistags zusammen. Gemeinsam mit sieben Pilotlandkreisen werden Verwaltungsleistungen neu online angeboten.

Die teilnehmenden Landkreise sind Aschaffenburg (Unterfranken), Bad Tölz-Wolfratshausen (Oberbayern), Cham (Oberpfalz), Fürth (Mittelfranken), Kulmbach (Oberfranken), Neu-Ulm (Schwaben) und Passau (Niederbayern). Von den Ergebnissen werden auch alle Landkreise sowie alle anderen betroffenen Behörden profitieren können.

Der „Werkzeugkasten“ wurde von Staatsministerin Gerlach, MdL im März 2019 auf dem 5. Zukunftskongress in München gestartet.

Digitales Innovationslabor

Im „Digitalen Innovationslabor“ arbeiten Nutzer, Verwaltungsmitarbeiter/-innen, IT-Spezialisten, Juristen und weitere Stakeholder an den nutzerfreundlichen digitalen Verfahren der Zukunft. Auch hier werden die Ergebnisse allen Stakeholdern im staatlichen wie kommunalen Bereich zur Verfügung gestellt. In den Innovationslaboren wird ein definierter Online-Serviceentwicklungsprozess durchlaufen. Derzeit wird ein Gütesiegel für nutzerorientierte Online-Services konzipiert.

Mehr Bürgerfreundlichkeit

Bayern legt besonderen Wert auf nutzerfreundliche Verwaltungsdienste. Beispielsweise sollen dem Staat erforderliche Angaben für die Bearbeitung des begehrten Verwaltungsakts nur einmal zur Verfügung gestellt werden müssen (Once-Only-Prinzip). Zur Erreichung dieses Ziels ist eine umfassende Registermodernisierung zu verwirklichen. Die IT-Beauftragte treibt diese Themenfelder voran und steuert deren Umsetzung.