Verkehrsminister Bernreiter sagt Unterstützung für Ortsumgehung von Pflaumheim zu / Digitalministerin Gerlach übergibt Förderbescheid
25. Februar 2022
Der Landkreis Aschaffenburg investiert in die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und erhält hierfür eine hohe Unterstützung vom Freistaat Bayern. Für den Bau der Ortsumgehung von Pflaumheim hat Verkehrsminister Christian Bernreiter jetzt eine Förderung des Freistaats Bayern in Höhe von 26,6 Millionen Euro zugesagt. Digitalministerin Judith Gerlach überreichte den Förderbescheid stellvertretend an Landrat Dr. Alexander Legler. Bernreiter erklärte: „Der Bau der Ortsumgehung entlastet die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflaumheim und verbessert die Verkehrssicherheit. Dabei unterstützen wir den Landkreis gerne und nehmen hierfür 26,6 Millionen Euro in die Hand.“ Gerlach betonte: „Diese Finanzierung ist eine Zukunftsinvestition für die ganze Region Aschaffenburg.“ Â
Der Großostheimer Ortsteil Pflaumheim mit seinen über 2.700 Einwohnern ist stark vom Durchgangsverkehr belastet. Auf den beiden Kreisstraßen AB 1 und AB 3 fahren im Bereich der Ortsdurchfahrt täglich bis zu 13.300 Fahrzeuge. Der schon lange geplante Bau der Ortsumgehung wird daher nicht nur für eine Entlastung der Anwohner sorgen, sondern auch die Verkehrssicherheit für den motorisierten und insbesondere auch für den nicht motorisierten Verkehr entscheidend verbessern. Ausgehend von einer aktuellen Verkehrsprognose wird die Ortsdurchfahrt um 60 bis 70 Prozent vom Verkehr entlastet. „Ich freue mich, dass wir mit unserer Förderung dazu beitragen können, die Lebensqualität in Pflaumheim weiter zu verbessern und für sichere Verkehrsverhältnisse für Auto- und Radfahrer, aber auch für Fußgänger zu sorgen“, so Minister Bernreiter.
Staatsministerin Judith Gerlach freut sich: „Der Freistaat Bayern schafft durch die Förderung eine erhebliche Verbesserung für die Bürgerinnen und Bürger in Pflaumheim. Die Maßnahme kommt zudem allen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern zugute, die täglich von und nach Aschaffenburg pendeln. Der Freistaat greift den Kommunen damit finanziell kräftig unter die Arme.“
Der Bau der neuen Ortsumfahrung ist technisch anspruchsvoll. So werden unter anderem vier Knotenpunkte neu errichtet, wovon zwei als Kreisverkehre ausgestaltet werden. Neben sieben weiteren Ingenieurbauwerken werden auch straßenbegleitende Geh-, Rad- und Wirtschaftswege angelegt. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 41,4 Millionen Euro. Mit der zugesagten Förderung in Höhe von 26,6 Millionen Euro unterstreicht der Freistaat Bayern, dass er den Kommunen als zuverlässiger Partner zur Seite steht, insbesondere wenn große und wichtige Investitionen anstehen. Der Betrag setzt sich zusammen aus Mitteln aus den Förderprogrammen nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz.
In den letzten fünf Jahren hat der Freistaat Bayern den Landkreis Aschaffenburg und seine kreisangehörigen Gemeinden mit Zuwendungen in Höhe von rund 17,8 Millionen Euro bei Straßen- und Brückenbaumaßnahmen unterstützt. Insgesamt erhalten Landkreise, Städte und Gemeinden in Bayern vom Freistaat jährlich rund 250 Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung ihrer Straßennetze. Dazu gehören neben der Verstärkung von Fahrbahnen und Brücken beispielsweise auch der Radwegebau, der verkehrssichere Umbau von Kreuzungen oder der Bau von Busspuren.
Pressemitteilung
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HERAUSGEBER
Bayerisches Staatsministerium für Digitales

