Von der Idee zur Praxis: Bayern Digital Hackathon 2025 unter Schirmherrschaft von Digitalminister Mehring
30. Oktober 2025
Drei Tage, vier Teams, unzählige Ideen: Beim Bayern Digital Hackathon 2025 im IBM Watson Center München haben Beschäftigte aus Verwaltung, Entwicklerinnen und Entwickler sowie Technologiepartner gemeinsam an Lösungen für eine moderne und bürgernahe Verwaltung gearbeitet. Die Veranstaltung wurde von IBM organisiert und stand unter der Schirmherrschaft von Digitalminister Dr. Fabian Mehring, der den Hackathon mit einem Grußwort eröffnete:
„Hackathons sind keine Spielwiesen, sondern Werkstätten für echte Lösungen. Hier entstehen Ideen, die die Verwaltung wirklich verändern und Prozesse effizienter, schneller und bürgerfreundlicher machen. Wir bringen die besten Köpfe aus Verwaltung und Wirtschaft zusammen, damit Innovation direkt in die Praxis fließt.“
Innovation trifft Praxis
Unter dem Motto „Zukunftsfähige, innovative bayerische Verwaltung – automatisiert, vernetzt, strategisch denkend“ entwickelten die Teilnehmenden praxisnahe Prototypen. Im Mittelpunkt standen der verantwortungsvolle Einsatz von generativer KI, Cloud-Technologien und digitalen Agenten, um Verwaltungsprozesse effizienter und bürgerfreundlicher zu gestalten.
Vier Teams bearbeiteten reale Herausforderungen aus unterschiedlichen Fachbereichen:
- Dokumentenmanagement und KI-Integration – für schnellere Verarbeitung von Verwaltungsunterlagen.
- End-to-End-Digitalisierung von Prozessen – zur Automatisierung von Prüfschritten und Antragsverfahren.
- Sozialverwaltung und Jugendhilfe (SGB VIII) – für eine schnellere und weiterhin rechtssichere Zuständigkeitsprüfung.
- Einbürgerungsprozesse und Bürgerkommunikation – mit digitalen Assistenten für Anfragen rund um Tests und Verfahren.
Vom Prototyp zur Erfolgsstory: JuKI
Als konkretes Beispiel für den Transfer von Hackathon-Ideen in die Verwaltungspraxis nannte der Minister das Projekt JuKI: eine KI-Lösung zur Kostenberechnung in der Jugendhilfe, die aus einem früheren Hackathon des Landratsamts Augsburg und IBM hervorging.
„JuKI ist ein Beispiel für unsere Vision, aus kreativen Ideen praxisnahe Werkzeuge zu schmieden, die Mitarbeitende entlasten und die Qualität der Verwaltungsarbeit erhöhen. So wird Verwaltung durch Digitalisierung effizienter, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren“, so der Minister.
Pressemitteilung
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HERAUSGEBER
Bayerisches Staatsministerium für Digitales

