TwinBy – Digitale Zwillinge für Bayern
Mit dem Projekt TwinBy unterstützte das Bayerische Staatsministerium für Digitales 17 kommunale Fördervorhaben beim Aufbau individueller Digitaler Zwillinge auf Basis konkreter Anwendungsfälle. Digitale Zwillinge sind datenbasierte Modelle realer Objekte oder Prozesse. Sie ermöglichen es Kommunen, Planungen und Projekte schneller, fundierter und kosteneffizient umzusetzen.
TwinBy schafft die Grundlage für eine standardisierte Verfügbarkeit und Vernetzung von Daten und Anwendungen. Daten aus unterschiedlichen, dezentralen Quellen können integriert werden, sodass Digitale Zwillinge schrittweise und bedarfsgerecht entstehen. Ziel war es, durch praxisnahe Anwendungsfälle messbare Mehrwerte für Planung, Steuerung und kommunale Serviceangebote zu schaffen.
Damit erfolgreiche Projekte sichtbar werden und eine Nachnutzung ermöglichen, braucht es einfache Wege zur Auffindbarkeit und Dokumentation. Aktuell entwickelt das Bayerische Staatsministerium für Digitales gemeinsam mit der Bayerischen Digitalagentur byte eine Metadatenplattform für Digitale Zwillinge und Smart-City-Lösungen, um kommunale Projekte transparent zugänglich zu machen und Wissen nachhaltig zu teilen.

Mit einem begleitenden Qualifizierungsprogramm wurde gesichert, dass in den Kommunen auch nach dem Projekt mit und an den Digitalen Zwillingen weitergearbeitet werden kann: So machen wir die bayerischen Kommunen zu Gestaltern der digitalen Transformation. Videos dazu finden Sie als Verwaltungsmitarbeitende auf https://www.digitalcampus.bayern/.

17 Modellkommunen aus allen sieben bayerischen Regierungsbezirken haben mit TwinBy Pionierarbeit geleistet – darunter Städte, Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften unterschiedlichster Größe.
- 13 Einzelvorhaben & 4 Verbundvorhaben
- 6 Projekte im Fördertopf „Kleine Kommunen“ (unter 10.000 Einwohner)
- 5 Projekte zu „Mobilität und Gesundheit“
- 4 Projekte im Bereich „Energie und Umwelt“
- 2 domänenübergreifende Projekte
Mehr Informationen zu den Fördervorhaben finden Sie unten in den ausklappbaren Bereichen.
Fördertopf Energie und Umwelt
Deggendorf-Plattling – Hochwasser- und Starkregenmanagement
Motivation für den Digitalen Zwilling
Für Kommunen sind Klimafolgen bspw. durch Starkregen- und Hochwasserereignisse häufig schwer einschätzbar. Dies liegt u.a. daran, dass wenig Kenntnis über die Reaktionen des Kanalsystems in Belastungssituationen besteht, Warnungen der Bevölkerung häufig nicht frühzeitig übermittelt werden können und Schadenspotenziale somit erhöht sind. Ein Dashboard, das einen Überblick über wichtige aktuelle Messstände und Wettervorhersagen geben kann, ist ein erster Schritt in Richtung Kenntniserweiterung und Schadensminimierung.
Adressierte Zielgruppe:
- Bevölkerung
- Einsatzkräfte von Feuerwehren, THW und Bauhof
- Stadtverwaltungen
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Landkreis Kulmbach – Interkommunale 3D-Energieplanung 4.0
Motivation für den Digitalen Zwilling
Seit 2007 wurden auf Landkreisebene zahlreiche interkommunale Geodateninfrastrukturen beispielweise im Bereich der Energieplanung auf Quartiersebene aufgebaut. Die nächste Stufe der Digitalisierung stellt nun der Aufbau des Digitalen Zwillings dar, um eine 3D Energieplanung (Wärme und Solar) auf Flurstücks- und Gebäudeebene des Landkreises zu ermöglichen.
Adressierte Zielgruppe:
- Bewohnerschaft des Landkreises
- Energieberatung
- Mitarbeitende der Verwaltung
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Durch die Bereitstellung grundstücks- und gebäudebezogener 3D-Daten und deren Anreicherung mit den notwendigen Informationen ist der Landkreis Kulmbach mit dem Digitalen Zwilling in der Lage, mittels eines effektiveren Klima-, Energie-, Krisen- und Verwaltungsmanagement seine Nachhaltigkeit und Resilienz zu stärken.
Vorstellung des Projektergebnisses im April 2024
NordAllianz – Metropolregion München Nord – Transparente Bauleitplanung
Motivation für den Digitalen Zwilling
Die Nordallianz hat bisher zwar kommunenübergreifende Strategien entwickelt, jedoch noch keine gemeinsamen technischen Lösungen umgesetzt. Als erster diesbezüglicher Schritt werden über den Digitalen Zwilling zukünftig ausgewählte Stadtplanungsdaten vereinheitlicht und über eine interaktive Karte verfügbar gemacht. Längerfristig sollen zukünftige Planungsvorhaben anschaulich für die Bürgerschaft dargestellt werden können.
Adressierte Zielgruppe:
- Fachverwaltung der Kommunen
- Planungsbüros
- Bürgerschaft
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Die Region stärkt mit dem Digitalen Zwilling die interkommunale Koordination der Siedlungsentwicklung. Vorhaben und Bauprojekte können durch eine dreidimensionale und interaktive Darstellung präsentiert werden. Die Partizipation der Bürgerschaft wird erleichtert.
Vorstellung des Projektergebnisses im April 2024
Stadt Schwabach – GUZI – Goldene Urbane Zwillingsinformation Schwabach
Motivation für den Digitalen Zwilling
Die Folgen des Klimawandels sind bereits heute spürbar. Um den daraus entstehenden Risiken (z. B. Starkregenereignisse und Hitzeglocken) vorzubeugen, bedarf es einer frühzeitigen und kontinuierlichen Anpassung an die sich ändernden Klimabedingungen.
Adressierte Zielgruppe:
- Bürgerschaft
- städtische Mitarbeitende
- Katastrophenschutz (städtisch, THW, Feuerwehr)
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Der Digitale Zwilling der Stadt Schwabach stellt eine detaillierte Planungsgrundlage sowohl für Anpassungen der städtischen Infrastruktur im Bereich (städtebaulicher) Klimaanpassung als auch für die Modellierung und Simulierung von Extrem- und Gefahrensituationen im Katastrophenschutz dar. Basierend auf Planungs- und Sensordaten werden verschiedene Analyseoptionen verfügbar gemacht wodurch die Bewohnerschaft optimal informiert werden können.
Vorstellung des Projektergebnisses im April 2024
Fördertopf Gesundheit und Mobilität
Stadt Forchheim – Floating Car Data Analyse
Motivation für den Digitalen Zwilling
Die Stadt Forchheim leidet unter zu hohen Verkehrsaufkommen. Bestimmte Verkehrsachsen stellen Flaschenhälse dar, die nicht nur Stau sondern auch Lärm und unnötige Abgase produzieren. Eine ganzheitliche Analyse der Verkehrsströme soll daher als Entscheidungsgrundlage für die kommunale Verkehrsplanung dienen.
Adressierte Zielgruppe:
- Verkehrsplanung
- Bewohnerschaft der Altstadt
- Verkehrsteilnehmende
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Der Digitale Zwilling der Stadt Forchheim ermöglicht eine zielgerichtete Verkehrsplanung und damit die Entlastung der Altstadt von Feinstaub und Verkehrslärm . Neben der Reduk-tion des hohen Zielverkehrs wird dies durch eine Verbesserung der Radverkehrswege und ein effizientes Parkplatzmanagement erreicht. Der Öffentlichkeit können die Maßnahmen mit den resultierenden Effekten bestmöglich veranschaulicht werden.
Vorstellung des Projektergebnisses im April 2024
Gemeinde Haar – Intelligente Mobilität – Steuerung von Verkehrsflüssen in der Ortsmitte
Motivation für den Digitalen Zwilling
Durch zunehmende Einwohner- und Pendlerzahlen und sich wandelnde Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung steht die Gestaltung einer ressourcen- und klimaschonenden Mobilität unter Betrachtung aller Verkehrsarten im Fokus. Um Widerständen der Bürgerschaft entgegenzuwirken, soll ein Digitaler Zwilling für eine faktenbasierte Kommunikation über die Maßnahmen auf der Haupteinkaufsstraße „Leibstraße“ eingesetzt werden.
Adressierte Zielgruppe:
- Verwaltung
- kommunale Gremien
- Bürgerschaft
- Verkehrsteilnehmende
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Durch den Einsatz von Verkehrskameras hat die Gemeinde Haar ein besseres Verständnis des Verkehrs in der Leibstraße erhalten. Im Digitalen Zwilling werden Verkehrsflüsse visualisiert und helfen so bei der Steuerung und Optimierung der Verkehrsflüsse. Auch die Auswirkungen weiterer Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgase und Emissionen können im Digitalen Zwilling simuliert werden und tragen so zur Stressreduktion der Verkehrsteilnehmenden bei.
Vorstellung des Projektergebnisses im April 2024
KH-Zweckverband Aschaffenburg-Alzenau – Bettenbelegungstool
Motivation für den Digitalen Zwilling
Im Krankenhauszweckverband Aschaffenburg-Alzenau ist das Finden von Betten für Notfall-patienten mit viel Aufwand verbunden. Durch viele Notfälle und vermehrte Einweisungen stehen zudem teilweise nicht ausreichende Kapazitäten zur Verfügung. Das erschwert die Entlassungsplanung und verursacht einen vermehrten Organisationsaufwand. Der Digitale Zwilling soll die Belegungssteuerung verbessern und eine frühzeitige Entlassungsplanung zur besseren Verweildauersteuerung ermöglichen.
Adressierte Zielgruppe:
- zu versorgende Personen
- Ärztlicher Dienst
- Pflegedienst
- Rettungsdienst
- Fachbereiche und Stationen
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Der Krankenhauszweckverbandes Aschaffenburg Alzenau hat ein Bettenbelegungs-Tool entwickelt, welches es den Verantwortlichen (Bettenkoordinatoren, Pflegekräfte, Ärzteschaft) ermöglicht, mit wenigen Klicks ein zu 80% geeignetes Bett für den Notfallpatienten zu identifizieren. Es verhilft damit zu gesteigerter Transparenz und Beschleunigung der Bettenfindung bei der Notfallversorgung. Durch den Einsatz des neuen Tools wird ein Kulturwandel bei der Belegung – insb. in Bezug auf Bettenkoordinatoren und Ärzteschaft – angestoßen.
Vorstellung des Projektergebnisses im April 2024
Stadt Schwandorf – Straßenverkehr & Parkleitplanung
Motivation für den Digitalen Zwilling
Die Verkehrssituation in großen Teilen des Stadtgebiets wird durch viele Großbaustellen in den nächsten Jahren herausfordernd. Die Innovations-, Nutzungs- und Servicepotentiale der Stadtverwaltung im Bereich Verkehr sollen gehoben werden.
Adressierte Zielgruppe:
- Bevölkerung
- Städtische Mitarbeitende
- Katastrophenschutz (städtisch, THW, Feuerwehr)
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Durch den Einsatz diverser Sensoren in der Stadt Schwandorf ist der Digitale Zwilling ein wichtiges Instrument zur Planung und Verbesserung im Verkehrsbereich geworden. Baustellen und die daraus resultierenden Engpässe im Verkehrsnetz können virtuell dargestellt, simuliert und die geringste Beeinträchtigung identifiziert werden.
Vorstellung des Projektergebnisses im April 2024
Stadt Traunstein – Mobilitätshaus
Motivation für den Digitalen Zwilling
Die Stadt Traunstein plant ein neues Mobilitätshaus am Karl-Theodor-Platz zu errichten. Für eine erfolgreiche Umsetzung des Vorhabens, bedarf es einerseits Geofach-, und Geobasisda-ten und andererseits Daten externe Partner, wie z.B. Stadt und Verkehrsplaner, Architekten oder Energieversorger. Der Digitale Zwilling ist die Grundlage für die Infrastruktur- und Ge-staltungsverantwortung der Stadtverwaltung und somit auch für die Daseinsvorsorge der Stadt an.
Adressierte Zielgruppe:
- Bevölkerung
- Mitarbeitende
- Schulkinder
- Gäste
- Verwaltung
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Durch die Schaffung von bedarfsgerechtem neuem Parkraum und der damit verbundenen massiven Reduktion des Park-Suchverkehrs in der historischen Innenstadt, kann die Stadt Traunstein Aufenthaltsqualität in der historischen Innenstadt verbessern.
Der Digitale Zwilling kann durch die Einbindung diverser Daten zur Planung und Umsetzung des Bauvorhabens Mobilitätshaus bei den beteiligten Akteuren Transparenz schaffen und die Akzeptanz der Bevölkerung steigern.
Fördertopf Kleine Kommunen
Gemeinde Feldkirchen – FBI: Feldkirchner Building Intelligence
Motivation für den Digitalen Zwilling
Kommunale Liegenschaften sind bislang unzureichend digitalisiert. In Kommunen scheint kaum Kenntnis über die eigenen Verbrauchswerte und Energiebilanzen vorhanden zu sein. Es bedarf einer Lösung, um diese sicht- und steuerbar zu machen. Anhand des sensortechnisch bereits gut ausgestatteten Rathauses in Feldkirchen sollen die Verbrauchsdaten nun gebündelt und auf einem Dashboard visualisiert werden, so dass sie langfristig, in einer weiteren Ausbaustufe, analysiert werden können und das Gebäude gesteuert werden kann.
Adressierte Zielgruppe:
- Mitarbeitende und Nutzende des Rathauses (bspw. Vereine)
- Interessierte Öffentlichkeit
- Andere Gemeinden und Verwaltungen
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Die Lösung soll sowohl den Mitarbeitenden des Rathauses als auch der Bürgerschaft Feldkirchens helfen, die Energiebilanz des eigenen Rathauses besser zu verstehen und Entscheidungen für ein effizienteres Gebäudemanagement nachvollziehen zu können. Der Use Case soll daher zur Sensibilisierung und verständlicheren Kommunikation über das Thema kommunale Liegenschaften beitragen. Langfristig kann der Use Case auch zum Klimaschutz und der CO2 Bilanz beitragen, indem er die Leistung und das Potenzial erneuerbarer Energien besser integriert und den Verbrauch minimiert. Dadurch kann die Gemeinde nicht nur Kosten einsparen sondern auch langfristig maximal effizient wirtschaften.
Vorstellung der Projektergebnisse
Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal – Virtuelles Kraftwerk
Motivation für den Digitalen Zwilling
Das bereits bestehende Virtuelle Kraftwerk (VPP – Virtual Power Plant) des Kommunenverbunds Fuchstal soll SDDI-konform aufbereitet und alle relevanten Daten im SDDI-Katalog hinterlegt werden. Dies dient als Vorbereitung der Integration von digitalen Anwendungsfällen zum Thema VPP in den bereits bestehenden Digitalen Zwilling der Stadt bzw. zur Erstellung von Bürgermeister-Dashboards.
Adressierte Zielgruppe:
- Mitarbeitende der Stadtverwaltung
- Fachexperten des Virtuellen Kraftwerks
- Bürgermeister
- Bevölkerung
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Die Kommune möchte perspektivisch alle digitalen Anwendungsfälle, in denen externe Partnerunternehmen dabei sind, im SDDI-Katalog aufbauen, um zukünftig schnell die notwendigen Daten und Metadaten zu finden. So soll die Umsetzung zukünftiger Anwendungsfälle für den Kommunenverbund Fuchstal erleichtert bzw. beschleunigt werden.
Vorstellung der Projektergebnisse
Markt Isen
Motivation für den Digitalen Zwilling
Gebäude mit Mehrfachnutzung wie z. B. Vereinsheime werden aktuell analog bewirtschaftet und z. B. ungeachtet der tatsächlichen Nutzung beheizt. Es gibt keine Auswertungsmöglichkeiten für Verwaltung sowie Nutzende und es gibt keine Fernsteuerungsmöglichkeiten für Heizungen oder eine Anzeige offener Türen und Fenster. Eine verbrauchsorientierte Abrechnung der kommunalen Gebäude ist durch die analoge Bewirtschaftung und deren Nutzung durch unterschiedliche Parteien nicht möglich. Eine zentrale Steuerung für Fernsteuerungsmöglichkeit ist nicht gegeben.
Adressierte Zielgruppe:
- Mitarbeitende der Gemeinde
- Mitglieder der Vereine
- Nutzende der Gebäude
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Durch den Einsatz von Sensoren wird eine Datenerfassung zum energetischen Verbrauch ermöglicht. Die Darstellung auf Gebäude- und Raumebene dient der Optimierung der kommunalen Energieplanung und -bewirtschaftung inkl. Monitoring für Gebäude. Dies führt zu einer Vereinfachung der Monitoring-Abläufe und Erkenntnissen zu Einsparpotentialen.
Die Lösung ermöglicht Energieeinsparungen, die sich in geringeren Kosten niederschlagen. Außerdem wird die Effizienz bei der Verwaltung des Gebäudes erhöht. Die Fernsteuerung der Heizung reduziert den Zeitaufwand der Gebäudeverwaltung für die Verwaltung der Mehrzweckräume. Die Kursleitenden der Vereine haben auch die Möglichkeit, die Heizung der Räume aus der Ferne ein- und auszuschalten. Es wird erwartet, dass dies zu einer höheren Energieeffizienz und einer stärkeren Beteiligung führt.
Vorstellung der Projektergebnisse
Stadt Neunburg vorm Wald – Digitale Stadtentwicklung
Motivation für den Digitalen Zwilling
Planungsszenarien werden bisher im PDF-Format veröffentlicht. Diese langwierigen Pla-nungsprozesse für Bauverfahren werden durch die digitale Darstellung der Modelle inner-halb des digitalen Zwillings vereinfacht und veranschaulicht. Außerdem wird die Akzeptanz durch die Beteiligung der Bürgerschaft gesteigert.
Adressierte Zielgruppe:
- Bauamt
- Stadtrat
- Bauherren
- Bevölkerung
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Der Digitale Zwilling der Stadt Neunburg vorm Wald ermöglicht den Zugang zu 3D-Planungsszenarien im Web-Browser und dient als Grundlage für Stadtentwicklungs-Simulationen. Der Digitale Zwilling ermöglicht den Upload und Download von Informationen in unterschiedlichen Geodatenformaten und die Einsicht in Flächennutzungspläne sowie in Kultur- und Baudenkmäler.
Vorstellung der Projektergebnisse
Stadt Pressath i.d. OPf. – Das digitale Gedächtnis
Motivation für den Digitalen Zwilling
Es existiert zwar viel Wissen über die Geschichte der Stadt, jedoch ist dieses meist analog und an verschiedenen Orten verteilt. Auch durch mangelnde Archivierung von Dokumenten geht die Geschichte der Stadt verloren.
Adressierte Zielgruppe:
- Bevölkerung
- Tourismus
- Schülerschaft
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Mit dem digitalen Zwilling wird historisches Wissen der Stadt Pressath in der Oberpfalz in einer ansprechenden Form zentral bereitgestellt. Es entsteht ein einfacher Zugang zur Geschichte der Stadt für Bürgerschaft und Schulen und es wird ein zusätzlicher Anreiz für den Tourismus geboten. Neben der Digitalisierung historischer Dateien werden auch analoge Schilder aufgestellt.
Vorstellung der Projektergebnisse
Markt Weisendorf – Smart Village Weisendorf – Möglichkeiten der Innenentwicklung in 3D
Motivation für den Digitalen Zwilling
Die bayerische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Flächenverbrauch zu reduzieren, u.a. indem die Innenentwicklung über Nachverdichtungen priorisiert wird.
Adressierte Zielgruppe:
- Verwaltung
- Grundstücksinhabende
- Architektur- und Planungsbüros
- Allgemeine Bürgerschaft
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Der Digitale Zwilling von Weisendorf macht einfache Planung für Grundstücksbesitzer mög-lich. Gleichzeitig werden zukünftig auch komplexe Planungen gemeinsam mit Architekten und Planern im Zwilling visualisiert werden.
Vorstellung der Projektergebnisse
Fördertopf Domänenübergreifend
Stadt Aschaffenburg – Klimadashboard
Motivation für den Digitalen Zwilling
Die Stadt Aschaffenburg verfolgt mit dem städtischen Klimakonzept das Ziel mikroklimatische Daten zu monitoren, um Hitzeinseln in der Stadt zukünftig vorzubeugen. Echtzeitdaten, die in unterschiedlichen Themenbereichen durch ein Sensorennetzwerk erhoben werden, sollen in einem Smart Data Dashboard dargestellt und analysiert werden.
Adressierte Zielgruppe:
- Mitarbeitende (vor allem durch die Qualifizierung)
- Stadtgesellschaft
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Durch das Dashboard entsteht ein Überblick über Umweltdaten, wie Luftqualität, Temperatur oder Bodenfeuchte und dient der Wirksamkeitsbetrachtung von Maßnahmen im Stadtraum. Durch die öffentliche Visualisierung von Echtzeitdaten dient das „Smart Data Dashboard“ auch als Informationsangebot für die Stadtgesellschaft.
Vorstellung der Projektergebnisse
Kempten – Innenentwicklung fördern durch Bürgerbeteiligung
Motivation für den Digitalen Zwilling
Der Urbane Datenraum ist verwaltungsintern bereits gut ausgebaut und etabliert. Der Digi-tale Zwilling soll zukünftig nach Außen geöffnet und um die Integration dynamischer Daten erweitert werden.
Adressierte Zielgruppe:
- Bevölkerung
- Fachplaner / Planungsbüros
- Investoren / Bauprojektabwickler
- Entscheider der Verwaltung
- Kommunale Politiker
- Wirtschaftsförderung
Vorstellung des Projekts auf YouTube
Mehrwerte für die Kommune und die genannten Zielgruppen
Im Digitalen Zwilling der Stadt Kempten werden alle Sinkkästen und Lichtmasten der Stadt eingebunden. Dadurch kommt es zu einem verbesserten Informationsangebot und einer erhöhten Transparenz für Verwaltung und Bürgerschaft.
Folglich kann die Effizienz von Arbeitsläufen der Bürgerhotline 115 sowie des städtischen Bauhofs erhöht werden, indem Anwohnende direkt fehlerhafte Lichtmästen melden sowie Mitarbeitende des Bauhofs Zugriff auf digitale, aktuelle Daten zu städtischen Sinkkästen erhalten. Weiterhin sollen Möglichkeiten eines DZ als Kommunikationskanal nach Innen und Außen ausgetestet werden.
Vorstellung der Projektergebnisse
Presse und Leseempfehlungen
28. Mai 2024 – Der Digitale Zwilling Schwabachs ist für den Bundespreis „Blauer Kompass“ nominiert – die höchste staatliche Auszeichnung in Deutschland für Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Unter diesem Link können Sie am Online-Voting für den Publikumspreis teilnehmen. Weitere Informationen zum Schwabacher Zwilling finden Sie auch im Artikel „Wie Schwabachs digitaler Zwilling vor Katastrophen schützt“ (Quelle: BR).
Beiträge zu Digitalen Zwillingen aus dem Förderprojekt
12. April 2024 – „Abschlussveranstaltung TwinBy“ Quelle: SZ
15. März 2024 – „Ministerbesuch in Kempten“ Quelle: YouTube Kanal des Bayerischen Staatsministers für Digitales Dr. Fabian Mehring
08. März 2024 – „Ministerbesuche in Schwandorf & Neunburg“ Quelle: Mittelbayerische.de
01. März 2024 – „Ministerbesuch in Schwabach“ Quelle: SAT.1 Bayern
01. März 2024 – „Ministerbesuch in Weisendorf“ Quelle: inFranken.de
22. Juni 2023 – Interkommunaler Entwicklungsausschuss Deggendorf-Plattling Quelle: Stadt Deggendorf
14. Juni 2023 – Der Digitale Zwilling Forchheim Quelle: Stadt Forchheim
Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales zum Projekt „TwinBy-Digitale Zwillinge für Bayern“
Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales zum Projekt „TwinBy-Digitale Zwillinge für Bayern“
21. März 2023 – „Optimale Bettenbelegung im Krankenhaus und bestmögliche Energiepla-nung – Digitalministerium fördert digitale Planungsmodelle für Kommunen“
11. Januar 2023 – „Energiewende im Fokus: Digitalministerin Gerlach legt den Schwerpunkt auf Smart Cities und klimaneutrale Rechenzentren / „Bayern wird zum modernen Digitalstaat“
12. Oktober 2022 – „Bis zu 75.000 Euro: Digitalministerium fördert digitale Planungsmodelle für Kommunen / Bewerbungsphase startet“
Leseempfehlungen zum Thema Digitale Zwillinge
07. Mai 2024 – „Digitale Zwillinge: Vielfältige Möglichkeiten“ Quelle: Fachzeitschrift zur Verwaltungsmodernisierung „Kommune21“
24. August 2023 – Studie „Digitale Zwillinge – Potenziale in der Stadtentwicklung“ des Bun-desinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Zusammenarbeit mit dem Fraun-hofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation (IAO).
08. Mai 2023 – „Bayern plant mit TwinBy“ Quelle: Fachzeitschrift zur Verwaltungsmoderni-sierung „Kommune21“
Pressemitteilung
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- Klarnamenpflicht im Netz: Minister Mehring freut sich über Rückenwind vom Bundeskanzler
- Mehring widerspricht Kanzler-Vorstoß zu Social-Media-Verbot / „Verbote ersetzen keine Verantwortung“
- Digitalminister Mehring bei der MSC Innovation Night: "Digitale Souveränität, Desinformation und Cybersicherheit sind Schlüsselthemen moderner ...
- Minister Mehring eröffnet Innovation Center der Telekom in München / Mehring: Win-Win für Telekom und Digitalstandort Bayern!



