Würzburger Satelliten erfolgreich ins All gestartet / Gerlach: Bayerische Forschung auf allerhöchstem Niveau
28. September 2020
Durch bayerische Satelliten wird Hightech-Forschung im All möglich. Vom russischen Weltraumbahnhof Plessezk ist eine Soyuz-Rakete mit vier „NetSat“ Kleinstsatelliten aus Würzburg gestartet. Diese Satelliten mit jeweils gerade einmal 4 kg Masse sollen die nötigen Techniken zur optimalen Selbstorganisation einer Satellitenformation im dreidimensionalen Raum erproben. Entwickelt wurden sie vom Würzburger Prof. Dr. Klaus Schilling am Zentrum für Telematik (ZfT) in Würzburg gemeinsam mit dem Start-up S4 – Smart Small Satellite Systems GmbH.
Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach betonte: „Forschung im All garantiert den Fortschritt auf der Erde – egal ob durch Daten zur Klimaentwicklung oder eine bessere Telekommunikation. Diese Satelliten ‚made in bavaria‘ leisten einen enormen Beitrag für die Erdbeobachtung und für künftige Telekommunikationsnetze. Das ist bayerische Forschung auf allerhöchstem Niveau.“
Die vier Satelliten sollen sich in einer Umlaufbahn in etwa 600 km Höhe selbstständig miteinander koordinieren und so eine optimale Beobachtungsposition im dreidimensionalen Raum abstimmen. Damit soll unter anderem eine bessere, dreidimensionale Erdbeobachtung oder ein Blick hinein in Wolken möglich werden. Für sein Projekt wurde Prof. Dr. Schilling bereits der mit 2,5 Millionen Euro dotierte Advanced Grant des European Research Council (ERC) verliehen.
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HERAUSGEBER
Bayerisches Staatsministerium für Digitales

