Aufgaben und Organisation

Aufgaben

Das Bayerische Staatsministerium für Digitales ist das erste seiner Art in Deutschland. An der Spitze steht Digitalminister Dr. Fabian Mehring, MdL. Die Vision des Hauses ist klar: Im Herzen Europas soll sich Bayern – mit den Menschen im Mittelpunkt – zum Top-Standort für Zukunftstechnologien entwickeln. Die Digitalisierung bringt den Menschen in Bayern im Alltag, im Umgang mit den Behörden und durch einen erneuerten wirtschaftlichen Aufschwung konkrete Verbesserungen. Das Staatsministerium für Digitales gestaltet diesen Wandel für ein modernes Bayern und treibt ihn als Vorreiter im Interesse der Bürgerinnen und Bürger aktiv voran. Unser Auftrag: Wir gestalten die Zukunft von Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Verwaltung des Freistaats wird effizienter, smarter und damit bürgerfreundlicher. Das Digitalministerium setzt diesen Prozess mit zahlreichen Initiativen und Programmen um.

Das Digitalministerium will den Freistaat zur Heimat für Hightech und zu einem Leuchtturm der Digitalwirtschaft im KI-Zeitalter entwickeln. Darüber hinaus soll Bayerns Wirtschaft in der Fläche die Chance der digitalen Transformation eröffnet werden.

Um die digitale Transformation erfolgreich zu gestalten, zielen die Initiativen des Ministeriums darauf ab, möglichst viele Menschen bei diesem Wandel mitzunehmen. Digitale Kompetenzen sollen in der gesamten Bevölkerung ankommen. Bayern hat sich die Aufgabe gesetzt, die Bürgerinnen und Bürger des Freistaats, vom Grundschüler bis zur Seniorin, durch ein breites Unterstützungsangebot digitalkompetent zu machen.

Organisation

Das Bayerische Staatsministerium für Digitales wurde im Zuge der Regierungsbildung am 12. November 2018 gegründet. Es besteht aus fünf Abteilungen:

  • Zentrale Angelegenheiten, Recht
  • Digitales Bayern
  • Innovative Verwaltung
  • Moderner Staat
  • Zukunftswelten


Gremienarbeit auf EU-, Bundes- und Landesebene

Der IT-Beauftragte vertritt Bayern in allen länderübergreifenden IT- und E-Government-Gremien mit fachübergreifender und strategischer Aufgabenstellung. Dazu zählen die Vertretung Bayerns im IT-Planungsrat sowie die Koordinierung der bayerischen Haltung zu IT-Themen in dessen Fachgremien. Zudem übernimmt er Trägerschaftsaufgaben bei der Gründung der Föderalen IT-Kooperation (FITKO). (Link zur FITKO-Homepage)

Die Digitalministerkonferenz geht auf eine Länderinitiative, unter dem Vorsitz Bayerns, von Juni 2023 zurück und markiert einen bedeutenden Schritt in der Koordinierung der Digitalpolitik auf Länderebene. Die Digitalministerinnen und -minister sowie Senatorinnen und Senatoren der 16 Länder hatten sich einstimmig für die Etablierung des Gremiums ausgesprochen, um die Digitalisierung auf Ministerebene zu fördern und ihr das erforderliche Gewicht in der öffentlichen Wahrnehmung zu verleihen. 

Die Digitalministerkonferenz entscheidet über wichtige digitalpolitische Fragen der 16 Länder und steuert übergreifende Projekte und Initiativen, etwa zur Förderung und Regulierung künstlicher Intelligenz. Sie trägt damit dazu bei, die Digitalpolitik der Länder zu koordinieren und innovative Lösungen bundesweit voranzutreiben.

Über den Rat der Ressort-CIOs wird die strategische Gesamtsteuerung des IT-Einsatzes in der staatlichen Verwaltung unter Berücksichtigung der fachlichen Bedürfnisse der Ressorts sowie der Umsetzung der Ziele des Koalitionsvertrags und der Vorgaben des OZG koordiniert. Fragen der Steuerung der staatlichen Rechenzentren, der Kommunikationsnetze und der IT-Sicherheit werden entsprechend der Geschäftsverteilung der Staatsregierung vom Staatsministerium der Finanzen und für Heimat im Rat der Ressort-CIOs vertreten.

Organigramm

Hier finden Sie den aktuellen Organisationsplan des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales als PDF zum Download: